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EG 551-570; Güterzug-Elektrolokomotive; braungrün-rotbraun-rotbraun-graualuminium
K.P.E.V.; No. EG551/552; Bauzustand 1919


Preis:
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versand: 1828,00 €
MwSt.-Betrag: 291,87 €
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Beschreibung

Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung (K.P.E.V), Güterzug-Elektrolokomotive der EG 551-570, Vorbild EG 551/552,
Hersteller: MHK 1012, BBC 815, Rbd: Breslau - Bw Dittersbach,
Bauzustand 1919, braungrün-rotbraun-rotbraun-graualuminium, Zierlinien: schwarz-rot

Super Laufeigenschaften, Super Detaillierung, schwere zugkräftige Konstruktion
Handgefertigt in Messing, Neusilber und Edelstahl !

 

Vorbildbeschreibung:

Zehn schwere elektrische Güterzuglokomotiven der Achsfolge C+C für das schlesische Netz wurden 1912 von der K.P.E.V. bestellt. Die elektrische Ausrüstung wurde von BBC in Mannheim hergestellt, der mechanische Teil von Humboldt in Köln (7 Stück), Linke-Hofmann in Breslau (2 Stück) und Beuchelt in Grünberg/Schlesien (1 Stück). Da 1914 die Produktion zu Beginn des ersten Weltkriegs auf Rüstung umgestellt werden musste,  vollendeten die Hersteller die Lokomotiven erst nach Kriegsende. Als erste  nahm die EG 551/552 1919 den Betrieb beim Bw Dittersbach auf, 1921 folgten vier weitere, die nächsten zwei dann 1922 und die letzte schließlich  1923. Typisch für diese Baureihe waren die zwei kurzgekuppelten Lokomotivhälften, die jeweils einen Transformator, sowie einen Doppelmotor besaßen. Dieser trieb über ein Vorgelege mit Blindwelle und Kuppelstangen jeweils drei Achsen an. Außergewöhnlich war das Fahrwerk mit Außenrahmen und Hallschen Aufsteckkurbeln. Eine weitere Besonderheit war das Gepäckabteil, das jede Lokhälfte besaß. Das Gesamtgewicht belief sich auf 98,2 t, die Höchstgeschwindigkeit betrug 50 km/h.
Man konnte die Maschinen dank ihrer geringen Achslast von 16,4 t recht freizügig auf dem Streckennetz der KED Breslau einsetzen. Das Haupteinsatzgebiet war die Strecke von Hirschberg nach Polaun, wo sie sowohl im Güter- als auch im Personenzugverkehr eingesetzt wurden. Ihre Ausmusterung erfolgte 1936 (1), 1937 (1), 1942 (3), 1944 (1)und 1956 (3). Die letzten drei Loks wurden 1945 in die UdSSR abtransportiert und nach einigen Jahren wieder an die DDR zurückgegeben, die sie 1956 ausmusterte und anschließend verschrottete.