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12706H

Reihe 80; Dampflokomotive; schwarz-schwarz
CSD; No. 524.017; Bauzustand 1935


mm csd 524 017   art nr  12706h_web
12706h
Preis:
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versand: 1698,00 €
MwSt.-Betrag: 271,11 €
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Beschreibung

Tschechoslowakische Staatsbahn, No. 524.017, ex. Reihe 80 der KkStB,
Breitfeld & Danek Fab.-No. 5260/015, Baujahr 1915, Lok mit Zwillingstriebwerk, noch mit Saugluftbremse, Tender Bauart: 516.0344, Bauzustand 1935, schwarz-schwarz

 

Super Laufeigenschaften, Super Detaillierung, schwere zugkräftige Konstruktion
Handgefertigt in Messing, Neusilber und Edelstahl !

 

Vorbildbeschreibung:

Die Reihe 80 der kkStB und SB/DV

Die von Karl Gölsdorf konstruierten und ab 1900 an die kkStB gelieferten Lokomotiven der Reihe 180 waren die ersten brauchbaren Fünfkuppler der Welt. Nichts lag näher, als auch diese Baureihe zu einer Heißdampflokomotive mit Rauchröhrenüberhitzer System Schmidt weiterzuentwickeln. Von 1909 bis 1918 wurde die neue Baureihe 80 in großen Stückzahlen an die kkStB geliefert. Der Kessel wurde, wie auch bei der Reihe 180, relativ hoch gelegt, um die Feuerbüchse freistehend über dem Rahmen anzuordnen. Ebenso wurde die vierte Kuppelachse zur Antriebsachse. Im großen und ganzen änderte man nur das nötigste um die neue Reihe 80 zu erhalten. Zunächst lieferte man 36 Maschinen mit Verbundsystem. Diese besaßen Kolbenschieber an der Hochdruckseite und Flachschieber an der Niederdruckseite. Diese Anordnung bewährte sich nicht, da der Dampf zu heiß an den Flachschieber gelangte und dieser überdiemaßen stark abgenutzt wurde. Deshalb änderte man die Steuerung dahingehend, dass nun auf beiden Maschinenseiten Kolbenschieber eingebaut wurden. Auch diese Anordnung war nicht ganz zufrieden stellend, sodass man ab 1911 parallel zur Verbundausführung auch reine Zwillingslokomotiven in großer Zahl bestellte. Die Reihe 80 leistete 1180 PSi bei einem Kesselüberdruck von 14 bar. Das Dienst- und Reibungsgewicht der Lok ohne Tender betrug 68t. Auch die k.k.priv.Südbahngesellschaft betrieb acht Maschinen in Zwillingsausführung, die nach 1918 an die FS gingen (Gruppe 475/476). Die Ausführung der Südbahn unterschied sich nur in einigen Details von denen der kkStB. 1919/1922 wurden von der BBÖ noch einmal 20 Zwillingslokomotiven angeschafft. Fünf Stück erhielten eine Lentz-Ventilsteuerung eingebaut. Die BBÖ hatte insgesamt 213 Lokomotiven dieser Reihe im Betrieb. Ebenso baute Wiener Neustadt 1919 eine größere Zahl von Lokomotiven mit Niederdruckflachschieber, die aber, abgesehen von einer Maschine, alle ins Ausland geliefert wurden. Bis 1918 wurden 160 Verbund und 421 Zwillingsmaschinen von der kkStB bestellt, von denen aber 178 Stück nach Kriegsende sofort an Bahnen der Nachfolgestaaten geliefert wurden. Die Heißdampfausführung wurde von Breitfeld-Danek in Tschechien weitergebaut. Schon vor 1918 wurden Loks der Reihe 80 ins Ausland geliefert. So fuhren sie nach 1918 nicht nur bei den Bahngesellschaften der Nachfolgestaaten der Donaumonarchie (PKP Reihe Tw12, FS Gruppe 475/476, JDZ Reihe 28, CSD Reihe 524.0, CFR Reihe 50.0, MAV Reihe 520.5), sondern auch in Frankreich und Griechenland. Zehn Stück wurden von der BBÖ sogar nach Persien verkauft. Die Deutsche Reichsbahn ordnete ihre 80er ab 1938 als BR 57.1, 57.2 und 57.4 ein. Die letzte Lok der ÖBB (Zwillingsausführung) wurde 1968 kassiert.
Das Bild zeigt die Lokomotive in der Ausführung der BBÖ, wie sie in den 20er Jahren fuhr.