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Reihe 324.3; Güterzug-Dampflokomotive; schwarz-schwarz,
CSD; No. 324.390; Bauzustand 1928


Preis:
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versand: 1682,00 €
MwSt.-Betrag: 268,55 €
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Beschreibung

Tschechoslowakische Staatsbahn, ex 271 der Buschtehrader Eisenbahn AG (BEB)., Reihe 324-3, Vorbildmaschine No. 324-390
Baujahr 1906, Tender 311.091StEG No. 3288, Heizhaus: Chomutov
Bauzustand 1928, schwarz-schwarz

Super Laufeigenschaften, Super Detaillierung, schwere zugkräftige Konstruktion
Handgefertigt in Messing, Neusilber und Edelstahl !

 

Vorbildbeschreibung:

Die Reihe 46/47 der kkStB

Bis 1884 gab es in Österreich-Ungarn fast ausschließlich privat betriebene Bahngesellschaften. Zu den Größten gehörten u.a. die Kaiser-Ferdinand-Norbahn (KFNB), die k.k.priv.Südbahngesellschaft, die Staatseisenbahngesellschaft (StEG), die Kronprinz-Rudolph-Bahn und die Kaiserin-Elisabeth-Bahn, um nur einige der Größten zu nennen. Zu dieser Entwicklung kam es in den 50er Jahren, als der Staat , um massive Finanzprobleme zu lösen, fast das gesamte Streckennetz an private Gesellschaften verkauft hatte. Erst 1884 kam es zur Gründung der kkStB, die im Laufe der Zeit fast alle der großen Privatbahnen übernahm. Lediglich die Südbahngesellschaft und die Kaschau-Oderberger-Bahn und einige kleinere Gesellschaften in Böhmen behielten ihre Eigenständigkeit bis nach dem ersten Weltkrieg. Alle betrieben sie mit großem Erfolg die kleinen Dreikuppler. Die Reihe 46 kam mit 43 Stück von folgenden Bahngesellschaften: Erzherzog-Albrecht-Bahn (16 Stück), Mährische Grenzbahn (1Stück), Erste Ungarisch-Galizische-Bahn (16 Stück), Ungarische Westbahn (3 Stück) und Lemberg-Czernowitz-Jassy-Bahn (7 Stück) zur kkStB. Sie alle waren von G.Sigl in Wiener Neustadt und Wien zwischen 1872 und 1889 gebaut worden. Drei Maschinen kamen zur BBÖ, die sie 1925 und 1929 ausmusterte. Die Hälfte aller Dreikuppler war bis zum Ende des ersten Weltkriegs ausgemustert worden. 18 Lokomotiven fielen nach der Aufteilung des Fahrparks an die PKP. Aber auch dort wurden sie bis 1927 ausgemustert und sind vorher vermutlich nicht mehr umgezeichnet worden. Der Reihe 46 ganz ähnlich war die Reihe 47, von der zwischen 1867 und 1884 insgesamt 69 Maschinen an die KEB (Kaiserin-Elisabeth-Bahn) und 1884 dann direkt an die kkStB von Sigl geliefert wurden. Im Lauf der Zeit wurden die Heiz- und Rostflächen vergrößert und somit die Leistung gesteigert. Ihre Höchstgeschwindigkeit war mit 50km/h etwas höher als die der Reihe 46. Alle Maschinen, wie auch die C III waren reine Nassdampf Zwillingsmaschinen. Die 47 war wesentlich langlebiger als die 46. Allein 50 kamen zur BBÖ. Dort wurden sie als Verschubloks eingesetzt. Drei wurden von der DRB als 53 7101-03 übernommen, die nach dem 2.Weltkrieg an die ÖBB gingen. Diese musterten sie erst 1958 aus. Die der JDZ und PKP zugesprochenen Lokomotiven wurden von den Gesellschaften nach dem 2. Weltkrieg ohne Umzeichnung ausgeschieden. Einige kamen zur FS als Reihe 222.
Museumslokomotiven: Im Museum Strasshof ist die 47.17, Baujahr 1868 als nicht betriebsfähige Maschine erhalten. Die MAV Maschine der Reihe III mit der Betriebsnummer 269 kann regelmäßig bei Dampffahrten in Aktion erlebt werden. Sie wurde 1870 bei Sigl in Wiener Neustadt gebaut.