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Lieferfrist länger als 4 Monate Geringfügige farbliche oder technische Abweichungen sind aufgrund von möglichen Modellabweichungen vorbehalten. Sollten sich bis zur Lieferung die Produktionskosten nachweislich ändern, so sind geringfügige Preisanpassungen vorbehalten.


 
Reihe 29; Dampflokomotive; schwarz-schwarz
CSD; Nr. 354.0505; Bauzustand 1950


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Preis:
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versand: 1420,00 €
MwSt.-Betrag: 226,72 €
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Beschreibung

Tschechoslowakische Staatsbahn, Reihe 354.05, No. 354.0505, BMMF Fab.-No. 416,
Baujahr 1912, Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik und Lokomotivfabrik Floridsdorf,
Bauzustand 1950, schwarz-schwarz

 

Super Laufeigenschaften, Super Detaillierung, schwere zugkräftige Konstruktion

Handgefertigt in Messing, Neusilber und Edelstahl!

 

Vorbildbeschreibung

 

Die Reihe 29/129/229 der kkStB

1902 stellte die Lokomotivfabrik Floridsdorf eine 1C zweizylinder-Verbund-Tenderlokomotive für die kkStB her. Sie war für den Wiener Vorort- und Lokalverkehr, sowie für Personen und leichte Schnellzüge auf Gebirgsstrecken vorgesehen, welche mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h befördert werden mussten. Die Bezeichnung dieser Reihe war 129. Ab 1904 wurde die Achsfolge auf 1C1 erweitert, wodurch die Vorräte bedeutend vergrößert werden konnten. sie entsprachen in ungefähr denen der alten dreiachsigen Tender. Besonders vorteilhaft erwies sich die Tatsache, dass man den Wendevorgang an den Endstationen einsparen konnte. Bereits 1903 hatte die Südbahn von diesem Typ elf Stück für die stark frequentierte Route Wien Gloggnitz geordert. Die Reihenbezeichnung dieser 1C1 Nassdampflokomotiven war sowohl bei der kkStB, als auch bei der Südbahn, 229.

Im Jahr 1912 wurde diese Reihe zur Heißdampflokomotive weiterentwickelt. Hierzu wurden nur wenige Veränderungen an der Ausgangstype vorgenommen. Hierzu gehörten u.a. Veränderungen an der Feuerbüchse, eine Verkleinerung der Wasserkästen, um das Mehrgewicht des Überhitzers auszugleichen und den Austausch der Flachschieber. Diese ersetzte man durch Kolbenschieber. Diese Version konnte aufgrund der ungünstigen Kesselverhältnisee nicht überzeugen, weswegen auch nur eine kleine Stückzahl gebaut wurde.

Bis 1917 baute die kkStB die Naßdampfversion weiter. Die Eisenbahn Wien-Aspang bekam zwischen 1909 und 1920 ebenfalls 10 Maschinen dieser Reihe. 17 Lokomotiven der Reihe 129 baute man ebenfalls in die Achsfolge 1C1 um. Deshalb waren zum Ende des 1. Weltkriegs 313 Maschinen dieser Bauart bei österreichischen Bahnen vorhanden.

Nach dem Zerfall der Monarchie wurden sie, wie alle anderen Reihen auf die neugegründeten Bahngesellschaften der Nachfolgestaaten verteilt (BBÖ, PKP, CSD, JZ, FS). Einige waren während des 2. Weltkriegs bei der MAV und der DRB in Betrieb. Auch nach 1945 erfreuten sie sich noch großer Beliebtheit bei den verschiedenen Bahngesellschaften, die sie bis weit in die 60er Jahre einsetzten. Die ehemalige kkStB 229.85 (StEG Nr. 3508/geb. 1908) verschlug es sogar zeitweise (bis 1955) zur DR. 

Museal erhalten sind die ehem. 229.91 (StEG 3730, geb. 1910) in Museum Ljubljana, die ehem. 229.170 (Krauss/Linz Nr. 7112, geb. 1916) im Museum Triest und die ehem. 229.222 (Wiener Neustadt 5444, geb. 1918) im Museum Straßhof.